Ihr
Fahrrad hat eine Reparatur nötig? Ihr Rollstuhl ist platt? Sie
möchten Ihr neu gekauftes Fahrrad von einem Fachmann aufbauen
und einstellen lassen?
Wie stellen Sie es an, dass DienstRad zu
Ihrem Fahrrad kommt? Wenn
Sie ohnehin online sind, gehen Sie doch einfach auf die
"Gelben
Seiten"!
Sie geben in dem ersten Suche- Feld „Dienstrad” ein und
landen dadurch auf dem Eintrag von DienstRad. Hier klicken Sie den
Schalter „gratis anrufen” und geben in dem folgenden
Formular- Feld Ihre eigene Telefonnummer ein, von der aus Sie mit
Ullrich Christ telefonieren möchten. Keine Kosten für Sie!
Ullrich Christ ist erfahrener und ausgebildeter Zweiradmechaniker und ist in der Zweiradmechaniker- Innung Berlin Mitglied. Wer eine Ausbildung in diesem wunderbaren, aber meist schlecht bezahlten Beruf machen möchte UND bereit ist, größte Flexibilität und höchste Einsatzfreude und Dienstbereitschaft gegenüber Fahrrad- und Rollstuhl- FahrerInnen zu bringen, kann sich gerne mit der Unterstützung von Ullrich Christ auf den Weg zur Meisterschaft begeben. In dieser Tätigkeit wird all die Mühe mit Kunden und Kundinnen belohnt, die in besonderer Weise die handwerkliche und Beratungs- Dienstleistung von DienstRad würdigen: Sie sind, wenn sie wollen, in alle Prozesse einbezogen. DienstRads KundInnen können dem Fahrradmechaniker über die Schulter und auf die Finger schauen, können bei Fragen mit einer verständlichen Antwort rechnen, können Entscheidungen treffen, weil DienstRad sie berät.
Natürlich
verkauft Ihnen DienstRad alles, was ein Fahrradladen so bietet.
Selbst Fahrräder, auch wenn DienstRad solch eine
beratungsintensive Angelegenheit gerne an bestimmte Kollegen mit
guter Auswahl an Modellen weiter leitet. Das Radhaus Wedding in der
Schererstraße 5 sei an dieser Stelle genannt, wie auch der
Fahrradladen im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a oder auch Heinrichs
Fahrradladen in der Kaiserin-Augusta-Str. 5.
DienstRad kann in
manchen Fällen auch geprüfte gebrauchte Teile anbieten für
einen entsprechend geringeren Preis. Bei Neuteilen hat DienstRad
vorzugsweise Anbieter von hochwertigen, langlebigen Produkten im
Angebot, und das zu regulären Ladenpreisen.
Für den Vor-Ort- Service bezahlen Sie in der Regel 15 EUR Auftragspauschale, auch wenn der Auftrag nicht mit einer Anfahrt vollständig erledigt werden kann. Es gab seit dem Start von DienstRad im Juni 2003 noch keinen einzigen Fall, wo eine Reparatur den Kunden oder die Kundin nicht wieder mobil gemacht hätte. Doch kommt es immer wieder vor, dass DienstRad bei seiner Diagnose vor Ort mit dem Kunden weitere Leistungen vereinbart, die beim ersten Gespräch am Telefon nicht abzusehen waren. Diese erneuten Anfahrten oder Besorgungen sind als Bestandteil des Auftrags mit der Pauschale abgedeckt.
DienstRad kommt mit dem Fahrrad zu Ihnen. Auf dem soliden Stahlross mit Rahmen von HERKELMANN ist eine sorgfältig zusammengestellte Werkzeug- Kiste, zwei Köfferchen mit Ersatzteilen und zwei Packtaschen für größere Ersatzteile wie Sättel oder Lenker. Wenn das Vorgespräch am Telefon die Notwendigkeit eines neuen Mantels (Decke, Reifen) ergab, dann finden sich an Lenker und Lowrider- Gepäckträger ein bis 5 Mäntel, vielleicht auch noch zusätzlich ein Vorder- und / oder Hinterrad.
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DienstRad ist der einzige den gesetzlichen Bestimmungen entsprechende mobile Handwerksbetrieb für Fahrräder und andere „human powered vehicles” in Berlin. Von daher garantiert DienstRad für die Qualität seiner Arbeit und übernimmt alle Gewährleistungen und Hersteller- Garantien. DienstRad ist Fachhändler für Lohmeyer- Elektroantriebe und rüstet Spezialfahrräder damit aus. Eine weitere Spezialität ist im Aufbau (daher noch mit Wartezeiten bis 14 Tagen behaftet): DienstRad kümmert sich um alle Produkte unter dem Markennamen Sturmey- Archer. Das sind nicht nur die bekannten 3- und 5- Gang- Naben mit englischer Tradition, sondern auch moderne 8- Gang- Naben oder eng gestufte 3-Gang- Naben für den Stadtverkehr oder sogar Getriebe mit Rückwärtsgang für schwere Dreiräder.
Die Utopie hat einen Arbeitstitel: RadQuadRad
Das
Fahrrad als technische Erweiterung der menschlichen Fortbewegung ist
am Ende seiner etwa 100-jährigen Erprobungszeit angelangt. Jeder
Hype
um irgendeine technische Entwicklung wurde schon einmal
durchgespielt. Zuletzt dürfen die geneigten Konsumenten sich des
Elektroantriebs bedienen, um den Traum von den 7-Meilen- Stiefeln zu
erfahren – bis die Rechnung für den Ersatz- Akku nach zwei
bis sechs Jahren die braven Konsumenten zur Ernüchterung
bringt...
Was dem Fahrrad – oder allgemein: der Menschine /
mengine*
- noch wirklich mangelt, das ist eine Infrastruktur an der Seite der
NutzerInnen. Ein Fahrrad wird durch Er-Fahrung
zur Menschine, zu einer technischen Erweiterung des Geh- Apparates um
die 7-Meilen- Stiefel. Bislang wirft nur bei Velos der Preisklasse
jenseits der 2000 Euro- Grenze so viel Gewinn für den
Fahrradladen ab, dass eine individuelle und präzise ergonomische
geleistet werden kann. Dabei wäre das Material des Fahrrades
nebenrangig, höchstrangig ist die möglichst passende
Abstimmung auf die FahrerInnen, und das ginge auch mit dem billigsten
„Wasserrohr”- Rahmen. Dies ist die eine Fragestellung von
RadQuadRad:
„Wie
können die Erkenntnisse aus 100 Jahren Fahrrad- Entwicklung für
ALLE
Einkommensschichten verfügbar
gemacht werden?”
Die zweite Fragestellung ergibt sich ebenfalls aus dem technischen Produkt Fahrrad. Denn dieses Ding auf zwei bis vier Rädern mit seinem Gestell und dem Arbeitsplatz für einen Menschen darauf muss einen Widerspruch ausbalancieren: Möglichst leicht und dabei möglichst stabil zu sein (Und die Straßen werden zukünftig nicht besser werden als sie es heute sind!). Daher ist das Fahrrad so zuverlässig, wie die menschliche Arbeit, die in es investiert wird. Und das nicht nur beim Fahren, sondern schon vor der ersten Benutzung und während der gesamten Nutzungszeit. Die zweite Frage ist daher: „Wie kann dem Fahrrad eine preiswerte, zu allen Nutzungszeiten an allen Nutzungsorten bereit stehende (Dienstleistungs-) Infrastruktur zur Seite gestellt werden, die auch und besonders unteren Einkommensschichten dient?”
Die dritte Fragestellung ist: „Wie kann das Fahrrad zu einem ökologisch nachhaltigen Produkt werden?” Denn das Fahrrad ist nicht ökologisch, es zu nutzen ist ökologisch. Und in unseren Tagen ist das Fahrrad immer noch ein beliebiges Wegwerf- Produkt mit einer von der Branche erhofften Nutzungsdauer von drei, vier, fünf Jahren: Oder wie es viele meinen ortsfesten Kollegen ausdrücken, wenn Sie als Kunde mit einem Rad ankommen, das eine durchgebremste Felge, eine abgenutzte Antriebskette und einen ebensolchen Zahnkranz aufweist: „Koofn Se sich 'n Neuet (Fahrrad)!”
Die vierte Fragestellung ist: „Wie können die nicht- technischen Rahmenbedingungen verändert werden, um die Nutzung des Fahrrades allgemein plausibel und hochwertig sein zu lassen?” „Kann ich mein Fahrrad am U- Bahnhof sicher abstellen, in meinem Keller? Kann ich nach 17 km Weg zu meiner Arbeit verschwitzt ankommen und es wird kein Problem dadurch entstehen?
Um die meisten dieser Fragestellungen kümmern sich schon viele Verbände und Behörden, zu nennen der ADFC und der VCD oder kleinere Gruppen wie die Grünen Radler. Aber die Utopie von RadQuadRad zielt auf ein Netzwerk von vielen kleineren und größeren bezahlten Arbeitsplätzen, die mit dem Anspruch auf höchste Qualität der Leistung die zahlreichen Angebotslücken in dem „System Fahrrad” schließen. Arbeit für viele – Fahrvergnügen für alle!